Wasser Geld Fluss

Die Geld-Fluss-Metapher

„Geld ist eine materielle Form von Lebensenergie“. Eine meiner Lieblingsaussagen zum Thema Geld und Fülle. Nicht jeder kann das nachvollziehen, deshalb biete ich dir in diesem Artikel eine alternative Metapher an. Geld / Fülle als ein Wasserlauf. Gib der Idee eine Chance, es steckt mehr dahinter als auf den ersten Blick erkennbar ist.
Gerhard Zirkel
29.01.2024

Mein Vergleich zwischen Geld und Lebensenergie führt immer wieder zu verbissenen Diskussionen, weil der Begriff Lebensenergie so vielfältig interpretiert werden kann. Die Kernbotschaft geht dann gern im Klein-Klein der Begrifflichkeiten unter.

Deshalb ein neuer Ansatz, im Folgenden mit Beispielen und einer Übung die du auch als Laie machen kannst.

Der Fluss

Versuchen wir es also mit einer anderen Metapher. Mit einem Fluss. Stell dir vor, deine Lebensenergie und damit deine finanzielle Gesamtsituation ist ein Wasserlauf.

Wie sieht der bei dir aus? Ist es ein Bach, ein Fluss, ein Strom? Fließt er schnell, über felsige Stromschnellen oder eher gemächlich? Treibt er etwas an, eine Mühle oder ein Kraftwerk? Fahren gar Schiffe drauf?

Ist genug Wasser drin oder zu wenig? Trocknet der Strom gar gelegentlich aus oder überschwemmt er alles? Verzweigt er sich, wird er gespeist und wenn ja von wo? Und nicht zuletzt: Hast du ihn unter Kontrolle oder überrollt er dich?

Eine Übung

Vielleicht ist diese Vorstellung so neu für dich, dass du gar keine Idee dazu hast. Lass uns eine kleine Übung versuchen.

Mach es dir bequem, setzt dich hin oder leg dich hin. So wie du es gerne magst, es braucht keine bestimmte Körperhaltung. Sieh zu dass du etwas Ruhe hast, dass zumindest die Kinder nicht hereinplatzen oder dein Partner.

Und dann schließe die Augen. Atme ruhig ein und aus, in deinem eigenen Tempo. Achte mal für ein paar Sekunden nur auf deinen Atem.

Wenn da Geräusche um dich herum sind, so heiße sie willkommen. Jedes davon bringt dich jetzt nur tiefer in eine angenehme Entspannung. Wie in einer Meditation.

Und jetzt stell dir vor, du sitzt am Ufer deines Flusses an Geld und Lebensenergie.

Richte deine Aufmerksamkeit auf diesen Fluss. Wenn du innere Bilder sehen kannst, schau ihn dir an. Wenn nicht, höre auf die Geräusche die dein Fluss macht. Achte darauf ob du ihn riechen kannst oder ob du körperlich etwas spürst. Wird es vielleicht wärmer oder kälter? Vibriert etwas?

Oder weißt du einfach dass er da ist? Alles darf sein, du wirst deinen ganz eigenen Zugang dazu bekommen.

Und wenn du deinen Fluss wahrnimmst, finde heraus ob er groß oder klein ist, viel Wasser führt oder wenig. Ob er gerade verläuft oder in Kurven, ob er schnell fließt oder langsam. Ob er Mühlen oder Kraftwerke antreibt, Schiffe trägt oder aufgestaut ist. Oder ob er möglicherweise verschmutzt ist, ob er klar oder trübe ist, ob viel Leben in ihm ist oder weniger.

Mach das so lange du kannst oder bis du genügend Eindrücke gesammelt hast und dann richte deine Aufmerksamkeit langsam wieder in deine Umgebung. So tauchst du sicher wieder in deine Lebensrealität auf.

Bist du nun schlauer?

Hast du eine Idee bekommen, von deinem Fluss an Lebensenergie? Wenn nicht, keine Panik. Gerade wenn du mit solchen Übungen noch nicht so vertraut bist, kann es ein paar Versuche brauchen bis es klappt. Auch mit Übung macht es Sinn, sie regelmäßig zu wiederholen, denn dein Fluss verändert sich im Laufe der Zeit.

Wenn du deinen Fluss wahrgenommen hast, denk mal ein paar Takte darüber nach, ob das zu deiner Wahrnehmung deiner finanziellen Situation passen könnte …

Was da alles schief gehen kann … und wie es sein sollte

So ein Fluss kann natürlich kraftvoll und groß sein und ruhig fließen. Gratulation. In dem Fall liest du diesen Artikel vermutlich gar nicht, denn dann hast du mit deinen Finanzen kein Thema. Aber du liest diesen Artikel, also was kann bei so einem Fluss alles schiefgehen?

Zu- und Abfluss

Ideal ist im gesamten Universum – egal um was es geht – ein Gleichgewicht. Denn danach strebt es, Immer. Wenn Zufluss und Abfluss bei dir im Gleichgewicht sind, hast du diesen Punkt schonmal erreicht.

Dann fließt immer genau so viel nach, wie abfließt. Dabei ist es zum reinen Überleben erstmal egal, wie groß der Bach ist. Ein Rinnsal tut es ebenso wie ein starker Strom.

Rinnsal oder Strom?

Aber das Rinnsal ist viel anfälliger. Lass es mal eine Weile trocken sein, schon ist es ausgetrocknet. Im Winter ist es im nu zugefroren und was dann? Schwierig wirds auch wenn du damit eine Mühle betreiben willst. Das Rinnsal schafft das nicht, da braucht es schon einen richtigen Fluss.

Stell dir vor, du möchtest ein Kraftwerk bauen. Da muss schon ordentlich Wasser fließen und zwar Sommer und Winter. Und möglichst gleichmäßig.

Abzweigungen und Zuflüsse

Kann es sein, dass dein Fluss irgendwo was verliert? Zweigt da was ab, fließt nicht da hin wo es soll oder versickert gar irgendwo?

Oder fließt irgendwo was rein in deinen Fluß, vielleicht etwas, das du da gar nicht haben willst. Abwasser möglicherweise?

Stau

Oder staut es sich irgendwo, ohne dass du das veranlasst hättest? Hat irgendwo ein Biber einen Damm errichtet, der dich aus dem Takt bringt? Vielleicht irgendwo was überschwemmt und zerstört?

Siehst du überhaupt alles?

DAS ist einer der ganz großen Punkte im Leben. Siehst du überhaupt deinen ganzen Strom? Oder nimmst du nur das Rinnsal daneben wahr. Glaubst etwa, der Strom wäre gar nicht deiner?

Ein Beispiel aus dem Leben

Es ist schon lange her, damals war ich noch Angestellter in den Laboren der Stadtwerke München. Das liegt jetzt sicher schon 25 Jahre zurück aber an diese eine Kollegin erinnere ich mich noch gut. Sie hat nahezu die gesamte instrumentelle Analytik alleine erledigt.

Sie war diejenige mit den wirklich teuren Geräten, mit komplexen Analyseverfahren und sie hatte wirklich Ahnung von ihrem Job. Sie war auch „nur“ eine Laborantin, aber Fachwissen hatte sie mehr als die Ingenieure. Und das haben die ihr auch gar nicht abgesprochen. Immer wenns um analytische Fragestellungen ging, hat man sich an sie gewandt.

Das hat ihr freilich nicht viel geholfen, verdient hat sie genauso mies wie alle anderen auch im öffentlichen Dienst. Aufstieg gibts dort nur nach Dienstalter. Leben konnte man von dem bisschen Gehalt auch damals schon nicht wirklich.

Und sie wollte auch tatsächlich weg von dort, wollte einen Job in dem sie besser bezahlt würde. Viel besser. Zumindest wollte sie es irgendwie … irgendwie aber auch nicht. Und da kam ihr Fluss ins Spiel.

Ich habe sie damals schon als mächtigen Strom empfunden, um bei unserer Metapher zu bleiben. Sie war ein Vorbild, hatte riesiges Wissen, kannte sich aus. Aber sie selbst hat bei sich nur den kleinen Bachlauf sehen können.

Und genau so hat sie sich bei ihrer Jobsuche verhalten. Auf die Stellen, die ihrer Qualifikation entsprachen hat sie sich erst gar nicht beworben. Die Zweifel waren zu groß, sie selbst konnte sich gar nicht vorstellen, sich auf eine Ingenieursstelle zu bewerben. Sie hat bei sich nur den kleinen Bach gesehen, nicht den mächtigen Strom, der da eigentlich war.

Und so hat sie in der ganzen Zeit, bis ich selbst dort weggegangen bin, zwar immer wieder Versuche unternommen, sich zu verbessern. Aber es hat nie geklappt, weil sie sich entweder gar nicht zu bewerben getraut hat oder weil sie einen Rückzieher gemacht hat. Nach dem Motto „das kann ich doch gar nicht“ … doch, natürlich hätte sie das gekonnt.

Was sie damals gebraucht hätte, wäre ein Begleiter gewesen, der ihr den großen, mächtigen Strom ihrer Lebensenergie gezeigt hätte. Das hätte ihr nicht nur Wertschätzung gebracht sondern ihr Gehalt unmittelbar verfünffacht!

Deine Vorstellung

Und jetzt stell dir mal vor, du hast auch so einen Strom in dir, siehst aber nur das Rinnsal. Stell dir vor, du hast einen Strom, den du mit einem Schiff befahren könntest, aber du kämpfst dich mühsam zu Fuß durch das Uferschilf, weil du die Größe des Stroms nicht siehst.

Stell dir mal vor, du könntest längst einen ganz anderen Job machen. Viel besser bezahlt und mit mehr Wertschätzung. Einen, von dem du jetzt gar nichts weißt, oder den du ignorierst, weil du deine Power nicht kennst. Und nein, den trägt dir keiner hinterher, den musst du dir selber nehmen. Wie das Schiff auf dem Strom. Das kriegst du nicht geschenkt, das musst du dir nehmen und losfahren.

Stell dir mal vor, du wendest das Prinzip nicht im naturgemäß eher bescheidenen Rahmen von Angestelltenverhältnissen an, sondern als Investor, Selbständiger oder Unternehmer.

Stell dir mal vor, dieser Strom in dir hilft dir, Millionen zu generieren.

Kannst du nicht? Warum ausgerechnet du nicht? Andere machen das einfach und die sind auch nur inkarnierte Seelen wie du und ich. Mit ganz ähnlichen Voraussetzungen. Keiner von denen ist mit dem Schiff geboren worden. Auch nicht die, die geerbt haben. Grad die nicht. Fällt bei denen nur nicht gleich auf.

Ganz oft scheitert es an der eigenen Vorstellungskraft. Wir Menschen neigen ja dazu, nur das umzusetzen, das wir uns vorstellen können. Wenn du in einem Umfeld aufwächst, in dem der normale Angestelltenjob am unteren Rand der Einkommensskala normal ist, wirst du selbst auch erstmal dort landen.

Vielleicht eine Stufe höher, wenn du Eltern hattest, die wollten dass du es mal besser hast als sie.

Die Wahrscheinlichkeit dass du dich aus eigenem Antrieb Karriere oder selbständig machst und ein Unternehmen gründest ist erstmal gering. Weil dir dazu die Vorstellung fehlt.

Du kennst den Bach und kannst ihn in deiner Vorstellung auf einen kleinen Fluss erweitern. Aber dass du mal die Donau werden könntest … nein, Andere können das, aber du?

Die Wahrheit ist: Du BIST bereits die Donau. Die siehst es nur noch nicht.

Was jetzt zu tun ist?

Der wichtigste Schritt für dich, nach der obigen Übung ist, darüber zu sinnieren, wie du deinen Fluss wahrnimmst, wie er sich zu deiner finanziellen Situation verhält und ob das wirklich schon alles ist.

Nimm dir dazu so viel Zeit wie du brauchst, oder melde dich bei mir. Ich bin der, der das sieht, was du nicht siehst. Auch versteckte Flüsse. Und ich bin der, der dir hilft, das Schiff zu nehmen wenn du den Strom erst erkannt hast. Und das Kraftwerk zu bauen.

3 Kommentare zu “Die Geld-Fluss-Metapher

  1. Christine Senger Februar 10, 2024 um 9:57 am Uhr

    Hallo Gerhard, herzlichen Dank für den wertvolle Worte. Ja ich fühle mich in mir gefangen habe stets das Gefühl aus meinem Körper mochte was erlöst werden. Zu meiner Person …habe 30 Jahre frustrierende Jobs erledigt …aber in mir schreit es nach Potentialentfaltung und Fülle. Raus aus Mangel und Angst …habe ich seit vor 20 Jahren mein ex mein Vermögen verzockt hat. Vielleicht hast du tools oder eine Sicht einen Blick auf Entfaltung. Liebe Grüße Christine

    1. Gerhard Zirkel Februar 10, 2024 um 10:06 am Uhr

      Hallo Christine, na wenn es in dir schon schreit, wird es Zeit, loszugehen. Melde dich doch gerne per Email bei mir: mail@gerhard-zirkel.com Dann sehen wir, was wir tun können.

  2. Tobias Februar 10, 2024 um 4:56 pm Uhr

    Ich bin der Amazonas.

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