Schamanische Reise

Schamanische Reise

Unter einer schamanischen Reise versteht der Schamane die bewusste Verbindung mit der geistigen Welt und ihren Wesenheiten, wie Geisthelfern oder Naturwesen.

Ein erfahrener Schamane braucht diesen Rahmen zwar nicht zwingend, weil er sich auch jederzeit ganz natürlich und ohne großen Aufwand mit der geistigen Welt verbinden kann. Aber gerade für komplexere Fragestellungen oder die Arbeit mit Klienten ist ein solcher Rahmen sinnvoll und hilfreich.

Wie so eine Reise abläuft ist dabei ganz unterschiedlich. Ein sehr beliebtes Hilfsmittel ist die Schamanentrommel, eine bestimmte Art der Rahmentrommel. Mit ihr versetzt sich der Schamane und auch der Klient in einen leichten Trancezustand, der es leichter macht, die materielle Welt auszublenden und sich ganz auf die geistige Ebene zu konzentrieren.

Dabei wird die Trommel in einem gleichmäßigen hypnotischen Rhythmus angeschlagen der oft der Herzfrequenz des Menschen entspricht, das aber nicht zwingend tun muss. Der Trommelrhythmus variiert von Anwender zu Anwender und von Fall zu Fall.

Ebenfalls gängige Hilfsmittel sind verschiedene Arten von Rasseln oder anderen Percussioninstrumenten. Wichtig ist dabei lediglich der gleichbleibende Rhythmus um den Trancezustand zu fördern.

Dabei werden der Alltag und die materielle Welt teilweise ausgeblendet bis hin zur Volltrance in der sich der Schamane fast ausschließlich in der Anderswelt befindet. Wobei das eher selten praktiziert wird, denn als Schamane geht es ja um die Verbindung beider Welten und nicht darum, eine davon zu verlassen.

Der Ablauf

Den Beginn einer schamanischen Reise stellt oft ein kleines Ritual dar, es werden beispielsweise die Himmelsrichtungen angerufen, Mutter Erde oder der Himmel, es wird der heilige Raum eröffnet, es werden die persönlichen Geisthelfer gerufen und bei Bedarf auch die Ahnen.

Dieses Anfangsritual dient dazu, einen energetischen Schutz zu generieren unter dem es sich arbeiten lässt und es dient dazu, den Schamanen und den Klienten ganz auf das Ziel der Reise zu konzentrieren.

Nach diesem Ritual, dieser kleinen Zeremonie, beginnt das Trommeln oder Rasseln für die Zeit die es braucht um das Vorhaben in der geistigen Welt umzusetzen. Das können wenige Minuten sein oder auch viele Stunden.

Dabei hält der Schamane immer auch den Kontakt zur materiellen Welt, er verlässt diese Welt nicht ganz. Weshalb er auch niemals den Rückweg „vergessen“ kann, er kann sich nicht in der geistigen Welt verlaufen.

Als Laie ist es sinnvoll, sich bei den ersten schamanischen Reisen begleiten zu lassen. Man kann zwar nicht „hängenbleiben“, wie so manche Horrorstory glauben machen will. Aber gerade bei den ersten Reisen können durchaus auch beängstigende Bilder auftauchen oder zumindest verunsichernde.

Da ist es gut, wenn ein erfahrener Schamane da ist um im Anschluß zu helfen, das Erlebte zu verarbeiten.

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