Beltane / Walpurgis

Beltane / Walpurgis

Beltane ist das große Frühlingsfest vom 30. April auf den 1. Mai. Begangen wird Beltane seit Urzeiten, man kennt das Fest schon von den Kelten, bzw. aus Dokumenten die über die Kelten berichten. Viele der heutigen Traditionen am 1. Mai gehen auf das Beltanefest zurück.

Beltane ist der Beginn der warmen Jahreszeit, der Anfang der Fruchtbarkeit. Der Winter ist überstanden, die Tage sind schon wieder deutlich länger geworden und die Sonne wärmt bereits. Überall sprießt die Natur und erste Blüten sind auch schon da.

Beltane ist das Fest auf dem man sich neu verliebt, das Fest an dem sich das Männliche mit dem Weiblichen vereint und Neues hervorbringt, ein fest der Fruchtbarkeit.

Genau wie zu jedem der keltischen Jahreskreisfeste, und generell in Zeiten des Übergangs, sind an diesem Tag die Bewohner der Elfenhügel, also die Naturwesen, für die Menschen zu sehen, die sich für sie öffnen.
Ursprünglich war Beltane nicht nur ein Sommerfest sondern der Beginn des keltischen Jahres.

Bis Heute ist der Spirit dieses wichtigen Punktes im Jahreskreis zu sehen. So lassen sich Traditionen wie der „Tanz in den Mai“, das Osterfeuer und sogar der Maibaum auf Beltane zurückführen. Auch die Wahl der Maikönigin ist ein Hinweis auf die damalige Verehrung der Göttin der Fruchtbarkeit.

Beltane ist ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des Sieges des Sommers und der wärmenden Sonne über den Winter.

Auf dem Calton Hill in Edinburgh wird Beltane übrigens seit dem Jahre 1988 wieder in alter keltischer Tradition begangen, so weit sich diese rekonstruieren lässt.

Dieses Spektakel wird von der Beltane Fire Society veranstaltet und zieht jedes Jahr um die 15.000 Besucher an.

Wiederbelebt wurde das Fest teilweise in neuen Interpretationen der Neuheiden-Szene. Als mythische Vereinigung von Gott und Göttin, als Beginn des Wachstums, Zunahme von Kraft und Einfluss der Naturwesen.

Der Jahreskreis

Zu früheren Zeiten war die Natur mit ihrem Verlauf der Jahreszeiten noch viel stärker im Leben der Menschen präsent wie das Heutzutage der Fall ist. Nur all zu oft vergessen wir in unseren klimatisierten Büros wo unsere Wurzeln liegen.

Weshalb der bewusste Umgang mit dem Jahreskreis auch wieder verstärkt ins Bewusstsein der Menschen rückt. Schon aus überlieferten Erzählungen über die Kelten kennen wir Feierlichkeiten zu bestimmten Anlässen. Etwa im 18. Jahrhundert hat sich daraus das entwickelt, das wir heute unter den keltischen Jahreskreisfesten verstehen.

Weitere Infos unter: Jahreskreis …

Das Wort Beltane

So ganz sicher sind sich die Etymologen ja nicht, wo das Wort Beltane herkommt. Möglicherweise leitet es sich von „bel“ ab, was helles Feuer oder auch strahlend/glänzend bedeutet. Man nimmt an, dass es Verbindungen zu den Gottheiten Beli Mawr und Belenus, oder mit Bile, dem Vater Mileds, gibt. Allesamt Gestalten aus dem keltisch/irischen Umfeld.

Zeitpunkt

Über den richtigen Zeitpunkt wird oft gestritten. Neben dem Datum im Sonnenkalender orientieren sich manche Menschen auch am Mondkalender. Demnach würde Beltane am Vollmond des 5. Mondes (5. Vollmond nach dem Julfest stattfinden.

Aber letzten Endes spielt das keine so wirklich große Rolle, denn wir wissen ja dass die geistige Welt weder Raum noch Zeit kennt. Also denken wir nicht zu viel über den möglicherweise richtigen Zeitpunkt nach, konzentrieren wir unsere Energie lieber auf das was wir in die Welt bringen wollen.

Beltane ist der Anfang! Und zwar nicht „nur“ der Anfang des Jahreskreises. Beltane kann auch der Anfang eines neuen Lebens sein, der Beginn neuer Projekte, der Start für jegliche Vorhaben. Dieser alles entscheidende Schritt wenn der Plan umgesetzt wird. Wenn die Energie nach Aussen geht.

Was man zu Beltane tun kann

Das was jetzt folgt, sind Anregungen was man tun kann, um das Beltanefest zu begehen. Wer dabei begleitet werden möchte, der schaut sich mein Angebot zu Beltane an. Es funktioniert komplett aus der Ferne, es kann also weltweit gebucht werden.

Es geht bei Beltane darum, dass wir etwas in die Welt bringen. Überlegen wir uns also zunächst was wir in die Welt bringen möchten.

Ist es ein neues berufliches Projekt, an dem wir schon arbeiten? Dann machen wir uns ganz konkret klar was es jetzt braucht, damit es erfolgreich wird. Welche Menschen sollen erreicht werden, wie wollen wir sie erreichen. Wie sieht das Angebot ganz konkret aus?

Ist es unsere Kraft die wir einsetzen wollen ohne dass da schon ein Projekt wäre? Wenn das so ist, dann gehen wir in diese Kraft hinein und finden heraus was wir damit bewirken können und wollen.

Ist es ein privates Projekt, möchten wir uns verändern, eine neue Bleibe finden vielleicht? Dann lassen wir die aktuelle Situation gedanklich ganz aus dem Spiel. Manifestieren das was wir erreichen wollen. Ohne Rücksicht auf die vielen „geht nicht“, „kann nicht“ etc. Einwände die da immer wieder kommen.

Ist es eine Eigenschaft die wir bei uns fördern und/oder manifestieren wollen? Dann konzentrieren wir uns ganz darauf. Legen sie uns selbst in allen Details dar. Was auch immer wir in die Welt bringen wollen, wir stellen uns vor was es ist, wie es sich anfühlt, wie das Ergebnis sein soll. In allen Details.

Wie ein Samen der eingepflanzt wird. Der erste Schritt ist immer das Aussuchen des Samens und der Standort der Pflanze. Und zwar nicht ungefähr sondern ganz exakt. Denn das bestimmt über die Pflanze die daraus erwächst.

Für die nötige Power zur Umsetzung sorgt der Beltane-Booster …

Walpurgisnacht

Traditionell gilt die Beltane-Nacht als die Nacht in der die Hexen ein rauschendes Fest abhalten und allerhand Schabernack treiben. Bekannte Orte dafür sind zum Beispiel der Brocken oder der Blocksberg. Diese Vorstellung leitet sich vom in der mittelalterlichen Literatur erwähnten Hexensabbat ab. Eine damals nicht ungewöhnliche Umschreibung der Tatsache, dass die Schwellen zur geistigen Welt eben niedriger sind als sonst. Was im christlich-kirchlichen Umfeld nur als Hexenwerk abgetan werden konnte.

Der Name Walpurgisnacht leitet sich von der heiligen Walburga ab, einer Äbtissin aus England, die am 1. Mai heilig gesprochen wurde.

Die Walpurgisnacht wird in Nord- und Mitteleuropa teils mit Feuerbräuchen begangen. Weil sie eine gute Gelegenheit zum Tanz bot, wurde sie auch als „Tanz in den Mai“ bekannt.

Scroll to Top