Grundlos unzufrieden?

Gründe und Lösungen für das Phänomen scheinbar grundlos unzufrieden/unglücklich zu sein

Manchmal seh ich ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oft, wenns um die Kommunikation mit Menschen geht, die ich ausserhalb meines Praxis-Kontextes treffe. Also Leute aus Schule, Kindergarten oder einfach die Nachbarn.

Da werd ich gefragt was ich mach, sag „Schamane und Coach“ und dann sind die Leute meistens interessiert. Viele haben ne Vorstellung von geistig-seelischen Zusammenhängen, manche nicht.

Neulich auch wieder. Wir unterhalten uns ziemlich lang und mein Gegenüber meint dann irgendwann scheinbar aus dem Zusammenhang heraus:

„Ein Coaching ist ja schön und gut, aber für mich halt nicht. Ich bin einfach insgesamt unzufrieden, war ich immer schon, egal was ich mache, ohne Grund. Da hilft mir dann auch keiner“.

Peng!

Mensch, warum glaubst du, dass das bei dir weder Grund noch Lösung hat?

Da steht ein riesiger Glaubenssatz im Raum, nein, eigentlich sogar zwei: „grundlos“ und „da kann keiner helfen“. Wobei sie beide zusammenhängen, denn wie wir als Teil unserer hochmodernen Gesellschaft ja wissen, muss alles einen Grund haben damit einer helfen kann.

Und zwar einen der mit dem Verstand erklärt oder sogar mit Geräten gemessen werden kann. Oder in einer Studie ermittelt, das ist noch viel besser. Ist das nicht der Fall, gibts keinen Grund und dann ist das Leiden eines Menschen eben grundlos. Punkt. Kamma nix machen, da kann dann auch keiner helfen. Soll er sich halt zusammenreissen …

Dabei ist der Grund nur nicht erkannt worden,

weil an der falschen Stelle oder schlimmer noch, gar nicht gesucht wurde. Denn niemand ist „grundlos“ unzufrieden. Wie sollte das auch gehen? Unzufrieden ist einer, dem was fehlt. Der einen Teil von sich nicht leben kann, einen Teil von sich vielleicht gar nicht erreicht, ja seine Anwesenheit nicht mal erahnt.

Und wenn derjenige von kleinauf bewusst oder unbewusst eingetrichtert bekam, dass es dafür gar keinen Grund geben könne, dann glaubt er das und sucht gar nicht mehr nach einer Lösung. Der kommt dann auch nie zu mir. Weil er ja gar nicht weiß dass es bei ihm einen Grund und damit eine Lösung gibt.

Aber was ist nun zu tun?

Oft ist es ja schon ein Meilenstein in der persönlichen Entwicklung, wenn erkannt wird, dass es eben DOCH einen Grund gibt. Und dass es Menschen gibt, die das auch sehen und es nicht sofort negieren.

Allein, dass da ein Schamane/Coach ist, der sieht dass es einen Grund für diese Unzufriedenheit geben muss, ist schon Gold wert. Und als Schamane sehe ich das auf geistiger Ebene tatsächlich klar und deutlich und sehr bildlich vor mir.

Und wenn man mit dem Menschen dann auch noch aktiv auf die Suche nach einer Lösung gehen kann, dann ist das phänomenal.

Da ist es gar nicht mehr so wichtig ob der Prozess vielleicht anstrengend wird, denn auch das ist immer noch weniger anstrengend als weiterhin „grundlos“ unzufrieden zu sein. Von alleine hört das ja nie auf.

Wo führt das hin?

Oft führt die Arbeit an solchen Themen tief in die Kindheit und weiter noch in die Ahnenlinie. Nicht selten 6 oder 7 Generationen zurück und manchmal noch weiter.

Da kommt dann so ein Kind in diese Welt, mit all seinem Potential und seinen Fähigkeiten und merkt recht schnell, dass es mit einem großen Teil davon gar nichts anfangen kann. Manchmal sogar deshalb aneckt, die Menschen Angst haben und es bewusst oder unbewusst unterdrücken. Dass es dafür abgelehnt, gemobbt oder gar geschlagen wird.

Und die Eltern können oft nicht mal was dafür, weil auch sie ein Produkt ihrer Ahnen und ihrer Zeit waren und oft nicht anders konnten, als ihr Kind nur teilweise zu sehen.

Für ein Kind ist das eine verzweifelte Lage, denn es ist darauf angewiesen angenommen und versorgt zu werden. Und so tut es was getan werden muss und spaltet alle Seelenanteile ab, die vermeintlich nicht in die Welt passen.

Zurück bleibt der Teil der funktioniert, der gefällig ist, der bequem ist, der erfolgreich ist, der tut was die Gesellschaft verlangt.

Und das geschieht alles völlig unbewusst über zwei Jahrzehnte hinweg oder noch länger, denn ein Kind kann ja noch nicht begreifen was es da tut. Bis dieses Begreifen möglich ist, sind die Teile so gut versteckt dass keiner mehr was davon weiß.

Und dann ist dieser Mensch unzufrieden, gar unglücklich und sieht keinen Grund dafür.

Mein Job als Schamane und Coach

ist es, ihm dabei zu helfen, diese Teile wiederzufinden. Sie anzunehmen, sie zu leben. Denn mittlerweile ist der Klient kein Kind mehr. Mittlerweile hat er vielleicht selber welche und merkt dass auch er Mühe hat, seine Kinder ganz zu sehen wie sie sind.

Aber mittlerweile kann er seine Anteile leben … wenn er sie erstmal gefunden hat.

Dazu lösen wir die Vererbung der ganzen Blockaden aus der Ahnenlinie, wir machen Chakrenarbeit um den Energiefluss wieder herzustellen, wir reisen in die geistige Welt und holen die verborgenen Anteile wieder zurück, wir arbeiten an Glaubenssätzen und den ganzen verzwickten Verhinderungsmechanismen die über Jahrzehnte aufgebaut wurden.

Und dann finden wir gemeinsam Wege, wie ALLE Anteile voll gelebt werden können und dabei entstehen oft regelrechte Wunder. Und am Ende ist da nur noch eine Zufriedenheit … mit oder ohne Grund …

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