Wer bist du?

Kannst du das beantworten? Klar, da kommen Name, Alter, Beruf. Ja sicher, auch Kinder, Haus, Auto und so weiter und so fort. Vielleicht noch Hobbys und dass du bei der Feuerwehr bist oder im Sportverein. Aber bist das du? Ganz ehrlich?

Als Kind ist es ja so, wenn du merkst dass du Teile von dir, von deiner Persönlichkeit, nicht leben kannst, dann verstehst du nicht dass die Umstände dich dazu zwingen. Du merkst als Kind nur, dass du irgendwie „falsch“ bist.

Dass du störst, dass du den Leuten Angst machst, dass du unbequem bist, dass du irgendwas nicht kannst, dass dich keiner versteht. Und du gibst dir selbst die Schuld, weil Kinder das gar nicht anders können. Als Kind gibst du dir ganz automatisch immer selbst die Schuld. Und du hörst irgendwann auf dir selbst zu vertrauen, dich selbst zu lieben.

Und dann vergräbst du die „störenden“ Anteile ganz tief weil du nicht Schuld sein willst, weil du das als Kind gar nicht ertragen kannst. Du packst sie in eine Truhe, hängst fünf Schlösser dran und vergisst wo du sie hingestellt hast.

Und das bisschen was dann von dir noch übrig ist, das funktioniert wie gewünscht. Das verhält sich so wie es sich verhalten muss um keinen Ärger zu bekommen. Das hat gute Noten, das ist freundlich, höflich und hilfsbereit. Das macht eine Ausbildung, findet einen Job und ist ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft.

Das findet einen Ehemann oder eine Ehefrau, das baut ein Haus und zahlt es ab. Das zieht Kinder groß und vielleicht auch Enkel. Das kauft sich vielleicht noch ein Boot oder fährt in den Urlaub.

Bis zu dem Punkt an dem dir das alles nicht mehr hilft und dann läufst du wie gegen eine Wand. Eine Wand aus Sinnlosigkeit und dann kommt diese Frage wieder:

Wer bist du?

Also, wer bist du wirklich? Mit welchen Plänen, Zielen und Fähigkeiten bist du in dieses Leben gekommen? Wer ist dieses geistige Wesen, diese Seele, die hier inkarniert ist wirklich?

Was sind das denn für Anteile die du damals, ganz früh in deiner Kindheit, in diese Truhe gelegt hast? Waren die wirklich schlimm? Oder warst das DU in deiner ganzen Energie und Fülle?

Ich mein, das was du im Leben erreicht hast ist ne Menge, das zweifelt keiner an und das ist auch nicht falsch. Aber da fehlt ein großer Teil. Da fehlst DU.

Du warst die ganze Zeit nicht im Spiel. Zeit das zu ändern, oder?

Egal wie schwer das damals für dich war, egal wie schwer es dein ganzes bisheriges Leben war. Egal wie schwer es jetzt gerade ist. Du kannst dich jederzeit dafür entscheiden du selbst zu sein. Diese ganzen Teile von dir, die du versteckt und vergessen hast, die kannst du wieder ausgraben.

Sie integrieren und ins Leben bringen und dann ergibt das was du bisher geschafft hast plötzlich einen Sinn. Da gibts dann keine Leere mehr. Nur noch Fülle!

Du kannst das! Und du musst das nicht alleine machen. Ich helf dir dabei. Das ist nicht nur mein Job, ich hab das auch selber durch. Ich hab das nicht aus Büchern gelernt, ich bin diesen Weg gegangen. Der erste Schritt war die klare Entscheidung mich auf den Weg zu machen.

Und für sowas gibts DEN perfekten Zeitpunkt und zwar : JETZT!

2 Kommentare zu „Wer bist du?“

  1. Hallo Gerhard,
    dein Text hat mich gerade so tief berührt…wer bin ich….das ist genau mein Thema.

    Wie kann ich mir die Arbeit mit dir vorstellen? Geht das überhaupt aus der Ferne?

    Viele Grüße
    Sandra

    1. Gerhard Zirkel

      Hallo Sandra,

      „vorstellen“ sollst du dir die Arbeit gar nicht. Jegliche Vorstellung ist nur Futter für den Verstand, der dich aber nicht weiterbringt weil er auf materieller Ebene bleiben muss. Aus der Ferne geht viel aber nicht alles. Speziell wenns um Ahnenarbeit geht oder konkrete Visionssuche, ist das nur persönlich möglich.

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